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Maler

Eine Terminübersicht aller Zertifikatslehrgänge im Handwerk in 2020 gibt es auf dem Kalender. 
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Kalender                


Seminargebühr   3.440,– Euro                       Anmeldung online >  für den gesamten Lehrgang - Beginn: 6. Januar 2020

Stundenplan   für den gesamten Lehrgang

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Der fachrichtungsübergreifende Teil kann auch seperat in 2020 und der fachspezifischeTeil anschließend in 2021 oder später besucht werden
Es wird nur die Seminargebühr für den fachrichtungsübergeifenden Teil in  Höhe von 1.200,00 € in Rechnung gestellt.
Anmeldung online >  nur für den fachrichtungsübergreifenden Teil  -  Stundenplan - fachrichtungsübergreifender Teil)

Fachrichtungsübergreifender Teil für alle Gewerke gemeinsam
     ·Maler- und Lackiererhandwerk
     ·Maurerhandwerk
     ·Tischlerhandwerk
     ·Zimmerer-Handwerk

Seminarzeiten
Mo – Fr  8.15 – 16.45 Uhr
4 Wochen

Das fachrichtungsübergreifende Seminar findet für alle genannten Gewerke gemeinsam statt. Die Lehrinhalte beziehen sich unmittelbar auf die von den besonderen Rechtsvorschriften festgelegten Prüfungsfächer für den fachrichtungsübergreifenden Teil:

     ·Kunst- und Kulturgeschichte (Baugeschichte)
     ·Materialkunde (Werk- und Baustoffkunde)
     ·Bestandsaufnahme und Dokumentation
     ·Denkmalschutz und Denkmalpflege

In diesen Fächern ist die Vermittlung von Kenntnissen zum öffentlichen und privaten Recht und zur Bauphysik integriert. Das Studium der Seminarinhalte wird ergänzt durch Zeichenübungen und Anwendungen von Aufmaß- und Dokumentationstechniken.

Leitungsteam des fachrichtungsübergreifenden Teils der Fortbildung:
      · Dieter Gärtner, Künzell
      · Gerwin Stein, Dipl.-Ing., Fulda

 

Fachspezifischer Teil  für Meister und Gesellen im Maler- und Lackiererhandwerk

37 Praxistage in Modulen    -----   in Kooperation mit  logo_m+l_hessen
Seminarzeiten
Mo - Fr: 08.15 – 17.00 Uhr

Neben fachrichtungsübergreifenden Kenntnissen muss der/die Restaurator/in im Handwerk fachspezifische denkmalpflegerische Fähigkeiten besitzen. Um dies zu erreichen, bietet die Propstei Johannesberg gGmbH intensive Praxismodule in Teilzeit an. Diese Praxismodule sind nach Gewerken getrennt, wobei gemeinsame Veranstaltungen und Projektarbeiten zwischen den Gewerken durchgeführt und gefördert werden.
Die Teilnahme am Seminar wird mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Eine umfassende Dokumentation wird nach Absprache und Maßgabe des Seminarleiters erstellt. Exkursionen ergänzen die theoretische und praktische Fortbildung.
Eine Liste der mitzubringenden Werkzeuge und gegebenenfalls Materialien erhalten die Teilnehmer/innen rechtzeitig vor Seminarbeginn. Das Mitbringen eines vorhandenen Notebooks wäre sehr von Vorteil, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Seminarteilnehmer/innen erhalten zu Seminarbeginn einen detaillierten Unterrichtsplan.
Im Rahmen einer Projektarbeit werden dem/der Seminarteilnehmer/in Fertigkeiten, Kenntnisse und Orientierungshilfen vermittelt, die ihn/sie befähigen, alle wahrscheinlichen Aufgaben eines/r Restaurators/in im Maler- und Lackiererhandwerk optimal und angepasst an die besonderen Bedingungen am Baudenkmal zu lösen.
Einzelne Module im fachspezifischen Teil der Fortbildung zum/zur Restaurator/in im Malerhandwerk sind vor allem durch Denkmalpflege- und Restaurierungsmethoden geprägt. Die Elemente Bauforschung, Dokumentation, Konservierung und Materialkunde sowie die Beurteilung von historischen Beschichtungen mit einfachen Analysemethoden stehen dabei im Vordergrund. Die hierbei er­zielten Erkenntnisse versetzen die Teilnehmer/innen in die Lage, Werkstoffgefüge zu beurteilen, um sie in die Maßnahmenkonzepte eines/r Restaurators/in im Malerhandwerk, unter der besonderen Berücksichtigung der Arbeiten an Baudenkmalen, mit einzubeziehen.
In weiteren Modulen werden die einzelnen historischen Maltechniken studiert. Hierbei werden neben den erforderlichen Übungen auch die konservatorischen und restauratorischen Methoden (Retuschieren, Reinigen etc.) in der jeweiligen Technik an Objekten vorgestellt.
Das EDV-gestützte Verfassen einer Dokumentation gehört heute zum Standard der restauratorischen Leis-
tungen. Im Rahmen von Projekt­arbeiten während der Fortbildung werden die Anfertigungen von Dokumentationen als Musterbeispiel für späteres eigenständiges Arbeiten geübt.

Fachinhalte
     ·Denkmalschutz und Denkmalpflege
     ·Bestandsaufnahme und Dokumentation
     ·Stil- und Baugefügeanalysen
     ·Entwicklung von Maßnahmenkonzepten
     ·Untersuchung von Bauteiloberflächen, Schadens­analysen
     ·Historische Werkstoffe verstehen
     ·Rekonstruktion historischer Oberflächenbeschich­tungen
     ·Moderne Werkstoffe in der Konservierung und Restaurierung 
      Restaurierungs- und Konservierungsmethoden:
      Festigen, Sichern, Reinigen, Retuschieren und Freilegen
     ·Restaurieren und Rekonstruieren von Kalkputzen
     ·Schriften in der Denkmalpflege
     ·Leimfarbentechnik
     ·Imitationstechniken: Marmorieren, Maserieren
     ·Kalktechniken: Fresko, Sgraffito
     ·Seccotechniken
     ·Vergolden
     ·Aktuelle Themen, Exkursionen
     ·Prüfung

Leitungsteam der Fortbildung zum/zur Restaurator/in im Maler- und Lackiererhandwerk und zum/zur Maler/in für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege
     ·Constance Schröder, Kirchenmalermeisterin und gepr. Restauratorin im Maler- und Lackiererhandwerk, Bad Salzuflen
     ·Melanie Nüsch, Malermeisterin und gepr. Restauratorin im Maler- und Lackiererhandwerk, Schlitz

Seminar in Zusammenarbeit mit dem Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen

Interessierte Handwerker/innen können einzelne Fachgebiete auch als Praxisseminare belegen.