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Tischler

    

Eine Terminübersicht aller Zertifikatslehrgänge im Handwerk in 2020 gibt es auf dem Kalender.
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Kalender


Seminargebühr:   2.980,– Euro                       Anmeldung online >   für den gesamten Lehrgang - Beginn: 6. Januar 2020
          
Stundenplan   für den gesamten Lehrgang

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Der fachrichtungsübergreifende Teil kann auch seperat in 2019 und der fachspezifischeTeil anschließend in 2020 oder später besucht werden
Es wird nur die Seminargebühr für den fachrichtungsübergeifenden Teil in  Höhe von 1.200,00 € in Rechnung gestellt
Anmeldung online > nur für den fachrichtungsübergreifenden Teil           Stundenplan - fachrichtungsübergreifender Teil )

Fachrichtungsübergreifender Teil für alle Gewerke gemeinsam
     ·Maler- und Lackiererhandwerk
     ·Maurerhandwerk
     ·Tischlerhandwerk
     ·Zimmerer-Handwerk

Seminarzeiten
Mo – Fr  8.15 – 16.45 Uhr
4 Wochen

Das fachrichtungsübergreifende Seminar findet für alle genannten Gewerke gemeinsam statt. Die Lehrinhalte beziehen sich unmittelbar auf die von den besonderen Rechtsvorschriften festgelegten Prüfungsfächer für den fachrichtungsübergreifenden Teil:

     ·Kunst- und Kulturgeschichte (Baugeschichte)
     ·Materialkunde (Werk- und Baustoffkunde)
     ·Bestandsaufnahme und Dokumentation
     ·Denkmalschutz und Denkmalpflege

In diesen Fächern ist die Vermittlung von Kenntnissen zum öffentlichen und privaten Recht und zur Bauphysik integriert. Das Studium der Seminarinhalte wird ergänzt durch Zeichenübungen und Anwendungen von Aufmaß- und Dokumentationstechniken.

Leitungsteam des fachrichtungsübergreifenden Teils der Fortbildung:
      · Dieter Gärtner, Künzell
      · Gerwin Stein, Dipl.-Ing., Fulda

Fachspezifischer Teil für Meister und Gesellen im Tischlerhandwerk


28 Praxistage in Modulen

Seminarzeiten
Mo - Fr: 08.15 – 17.00 Uhr

Neben fachrichtungsübergreifenden Kenntnissen muss der/die Restaurator/in im Handwerk fachspezifische denkmalpflegerische Fähigkeiten besitzen. Um dies zu erreichen, bietet die Propstei Johannesberg gGmbH intensive Praxismodule in Teilzeit an. Diese Praxismodule sind nach Gewerken getrennt, wobei gemeinsame Veranstaltungen und Projektarbeiten zwischen den Gewerken durchgeführt und gefördert werden.
Die Teilnahme am Seminar wird mit einem Zertifikat ausgezeichnet.
Eine umfassende Dokumentation wird nach Absprache und Maßgabe des Seminarleiters erstellt. Exkursionen ergänzen die theoretische und praktische Fortbildung.
Eine Liste der mitzubringenden Werkzeuge und gegebenenfalls Materialien erhalten die Teilnehmer/innen rechtzeitig vor Seminarbeginn. Das Mitbringen eines vorhandenen Notebooks wäre sehr von Vorteil, ist aber nicht zwingend notwendig. Die Seminarteilnehmer/innen erhalten zu Seminarbeginn einen detaillierten Unterrichtsplan.
Im Rahmen einer Projektarbeit werden dem/der Seminarteilnehmer/in Fertigkeiten, Kenntnisse und Orientierungshilfen vermittelt, die ihn/sie befähigen, alle wahrscheinlichen Aufgaben eines/r Restaurators/in im Tischlerhandwerk optimal und angepasst an die besonderen Bedingungen am Baudenkmal zu lösen.
Ein Seminarschwerpunkt bildet die Denkmalpflege- und Restaurierungsmethodik mit den Elementen Bauforschung, Dokumentation, Materialkunde und der Lösemittelansprache an historischen Beschichtungen im Vordergrund. Die hierbei erzielten Erkenntnisse versetzen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Lage, historische Werkstoffgefüge zu beurteilen und in ihre Arbeitskonzepte einzubeziehen.
Im Rahmen von Projektarbeiten werden EDV-gestützte Dokumentationen als Musterbeispiele für späteres eigenständiges Arbeiten angefertigt.
Im weiteren Teil der fachspezifischen Fortbildung werden die historischen Herstellungstechniken von Möbeln, Fenstern, Türen und Innenausbauteilen vorgestellt und exemplarisch einzeln eingeübt und die Merkmale der verschiedenen Stilepochen vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt stellen die Restaurierungs- und Konservierungstechniken dar. Diese werden an historischen Objekten und Objektteilen vorgestellt und praktisch ausgeübt. Das Mitbringen von eigenen Möbeln oder Möbelteilen ist daher wünschenswert.

Fachinhalte
     ·Denkmalschutz und Denkmalpflege
     ·Exemplarische Untersuchung, Bestandsaufnahme, Restaurierungsdokumentation am Objekt
     ·Grundsätze der Restaurierung und Sanierung
     ·Untersuchung von Bauteiloberflächen
     ·Lösemittelansprache
     ·Historische Werkstoffe
     ·Rekonstruktion von historischen Oberflächenbeschichtungen
     ·Die Bedeutung von Türen und Fenstern in der Gebäudetypologie
     ·Türen- und Fensterrestaurierung
     ·Historische Bauteile in heutiger Nutzung
     ·Stil- und Konstruktionsgeschichte von Möbeln und Innenausbau
     ·Möbelrestaurierung
     ·Erhaltung von historischen Möbeln
     ·Historische Furniertechniken
     ·Historische Einlegearbeiten
     ·Restaurierungs- und Konservierungstechniken an historischen Oberflächenbeschichtungen
     ·Aktuelle Themen

Leitungsteam der Fortbildung zum/zur Restaurator/in im Tischlerhandwerk und zum/zur Tischler/in für Instandsetzungsarbeiten in der Denkmalpflege
     ·Jörg Büchner, staatl. gepr. Restaurator, Fulda
     ·Peter Egloff, geprüfter Restaurator im Tischlerhandwerk, Fachbetrieb für Denkmalpflege, Littau (Schweiz)
     ·Wolfgang Koebbel, Restaurator und Kunsthistoriker (M.A.), Braunschweig
     ·Rainer Scherb, Tischlermeister, Neuental-Gilsa


Interessierte Handwerker/innen können einzelne Fachgebiete auch als Praxisseminare belegen.